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Agotthelf
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Betreff: nVidia Bug T61 und R61 - warum werden europäische Kunden abgewiesen?

Fanfold Paper
Sandor
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Betreff: nVidia Bug T61 und R61 - warum werden europäische Kunden abgewiesen?

[ Bearbeitet ]

Ich muss nun auch einmal meinen Frust loswerden...

 

Als angehende Informatik Studentin habe ich mich Ende 2008 für das Thinkpad T61p entschieden, im Glauben ein qualitativ hochwertiges und zuverlässiges Produkt zu erwerben, das mich viele Jahre begleiten wird. Soweit die Theorie und meine Vorstellung.

 

Die Realität belehrte mich jedoch eines Besseren. Ärgerlich genug, dass es nach einem halben Jahr mit einer enormen Wärmeentwicklung begann, so dass das Gerät während des normalen Betriebes förmlich glühte und sich des Öfteren innerhalb von Sekunden von selbst ausschaltete. Besonders erfreulich, gerade dann, wenn man dabei ist seine Aufgaben zu bearbeiten. Aber gut, nach vielen Telefonaten nach "Sonst-Wohin" und einer Telefonverbindung als würde man nach Bagdad telefonieren und vielem Hin und Her, konnte ich mein Gerät einschicken und die CPU wurde ausgetauscht. Wenige Wochen später erwarb ich im Rahmen einer Uni-Aktion, vergünstigt eine Windows 7 Version, die auf Grund der unökonomischen Arbeitsweise von Vista, umgehend aufgespielt wurde. Lange hielt die Freude nicht, da sich innerhalb von Wochen der Akku quasi verabschiedete. Von einem Tag auf den Anderen wurde mein Akku geschrottet und zeigte plötzlich nur noch ein rotes X in der Taskleiste an und auch der Energiemanager gab an, dass der Akku nur noch bis auf zu 37% seiner ursprünglichen Gesamtladekapazität aufgeladen werden könne. Dr. Google leistete mir enorme Hilfe dabei, Menschen zu finden, bei denen exakt das gleiche Problem auftrat. Aber auch gut, da der Dumme sowieso immer der Kunde ist. Nach wieder unzähligen Telefonaten mit Bagdad, Beschwerdebriefen et cetera und nicht einmal dem Versuch den Kunden ernst zu nehmen, schluckte ich auch diese Pille. Fort an, diente mein Notebook quasi als Desktop Rechner, da er nicht mehr portabel war und ich es auch nicht unbedingt darauf anlegen wollte, einen neuen Akku zu beschaffen, um möglicherweise das gleiche Schicksal noch einmal zu "erleiden", zumal ich als Studentin auch nicht den vollen Geldkoffer unter meinem Bett liegen habe.

 

Jetzt an Weihnachten 2011, genau drei Jahre, einen Monat und 21 Tage nach dem Kauf, schaltete ich das Notebook an und es passierte nichts, bis auf *beeeeeeep* *beep* *beep* - eben, Zitat aus einem anderen Forum: "lang, kurz, kurz - tot". Auch hier klärte mich Dr. Google über viele, viele, viele Nutzer auf, die ominöserweise über die gleichen Symptome klagten. So kam ich zu diesem Forum und dem geheimnisvollen, internen Dokument "MIGR-75087". Etwas erleichtert, dass das Problem offensichtlich offiziell und bekannt sei, griff ich zum Telefon. Nachdem ich dreimal aus der stabilen Leitung - nach jeweils 30 Minuten Warteschleife - geworfen wurde und und dann endlich an einen Mitarbeiter geriet, schilderte ich mein Problem und alles, was ich bisher in Erfahrung bringen konnte, inklusive dieses geheimen, internen Dokumentes "MIGR-75087". Leider, leider, war dem Mann in Bagdad nichts darüber bekannt und er wollte auch gar nicht erst versuchen etwas in Erfahrung zu bringen. Stattdessen wollte er mir eine - natürlich nicht kostenlose - Reparatur mit Kostenvoranschlag auf's Auge drücken..

 

Tja...

Vielen Dank, Lenovo, für die miese Abzocke. 1669€, die ich gut angelegt dachte, haben sich in gerade mal etwas mehr als drei Jahren in Luft aufgelöst. Viel Geld für einen Studenten...aber egal, Hauptsache, neue Geräte werden an den Mann gebracht. In Zukunft werde ich die Marke Lenovo/IBM bei allen Käufen ausblenden und meinen Mitmenschen - anhand meines Beispiels - davon abraten.

Danke für die Aufmerksamkeit!

 

 

P.S. Natürlich habe ich nichts gegen die Mitarbeiter am Telefon oder gegen die Menschen in Bagdad oder sonst wo auf der Welt!! Allerdings ist der Service absolut unterirdisch, wenn keine normale Kommunikation - auf Grund mangelnder Sprachkenntnisse sowie Dosen-Telefon-Leitungen - möglich ist ^^

What's DOS?
Apuana83
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Betreff: nVidia Bug T61 und R61 - warum werden europäische Kunden abgewiesen?

Bei mir absolut identische Situation!

 

Kurz nach Garantieablauf das Piepsen, im Internet viele Hinweise auf die Fehlerquelle. 

 

Hotlinemitarbeiter von Lenovo versteht nicht das Problem - oder überhaupt was ich sage. Keine Hilfestellung und das noch bevor das blöde Ding abbezahlt ist. 

 

Größter Fehlkauf meines Lebens und damit landet Lenovo bei mir - und hoffentlich bei vielen Menschen in meinem Umfeld - eindeutig auf der Boykottliste! 

Bei einem neuen 2000€-Gerät so ca. alle 5 Jahre( und hoffentlich noch 50 Jahren, die ich zu leben habe,) macht das nur für mich 20.000€ Umsatz. Ich hoffe, dass das - multipliziert mit allen frustrierten Kunden - irgendwann für Lenovo zu spüren ist!

 

 

Fanfold Paper
denkrett
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Betreff: nVidia Bug T61 und R61 - warum werden europäische Kunden abgewiesen?

es ist schon traurig, was Lenovo sich da Leistet.  Gerade der Support für die Business Geräte lässt sehr zu wünschen übrig.

Das ganze fängt schon mir der rauschenden Telefonleitung an, endet am anderen ende mit einem kaum deutsch sprechenden Support Mitarbeiter der in der Regel von nix eine Ahnung hat.

Im Zweifelsfall kommt dann "wenden sie sich an den Händler..."  

Man kann nur hoffen das Lenovo bald die Kurve kriegt.

Ich sehe im Moment kein Argument dafür warum ich mir noch mal ein ThinkPad kaufen sollte.

 

Zurück zum Thema.

Bei meinem MAC Book von 2009 wurde das die das Mainboard problemlos wegen dem Nvidia Bug getauscht...

und das obwohl ein MAC nur 1 Jahr Hersteller Garantie hat.

 

Und ich hatte kein Rauschen in der Telefonleitung der Support spricht deutsch und hatte halbwegs Ahnung von dem was er macht...

 

gruß

denkbrett

 

 

 

 

 

 

Fanfold Paper
Mister
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Betreff: nVidia Bug T61 und R61 - warum werden europäische Kunden abgewiesen?

[ Bearbeitet ]

Duerfte hier wohl etwas spaet kommen aber:

 

Mein Tipp an alle, deren T61(p) mit nVidia abgeraucht ist: In der Bucht ein neues Mainboard schießen! Die bekommt man so fuer 50-70e (beachten, dass man eine Intel GMA nimmt!) dann laeuft das Teilchen die naechsten Jahre!

 

EDIT: Mein MacBook ist auch kaputt gegangen (ebenfalls nVidia Bug!). Apple hat nichts gemacht (trotz des scheinbaren 4 Jahres Dingens). That's life...

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bebezinho
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Betreff: nVidia Bug T61 und R61 - warum werden europäische Kunden abgewiesen?

Hallo zusammen,

 

Auch ich habe dasselbe Problem. Mein t61p gab vor knapp 1 Monat den Geist auf (drei beeps).

 

Werde mal schauen, ob es sich lohnt, ein Ersatz-Board zu kaufen.

 

Grüsse

Guru
Mornsgrans
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Betreff: nVidia Bug T61 und R61 - warum werden europäische Kunden abgewiesen?

Mit etwas Glück kannst Du ein Intel-Grafik-Board erhaschen. Hier eine Übersicht passender Boards:

http://thinkwiki.de/T61#Mainboard-.2FSystemboard-.2FPlanartausch

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Iapetos
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Betreff: nVidia Bug T61 und R61 - warum werden europäische Kunden abgewiesen?

Hallo, 

 

im Winter 2010 war es soweit, der Schrecken erregende Piep Ton Lang Kurz Kurz erklang, wie bei meinen Leidensgenossen wenige Wochen nach Ablauf der Garantie. Im Frühjahr wurde mir mein T61p 6457-Cto auf Kulanz repariert. Das geschah allerdings auch erst, nachdem ich schon 50 Euro in der Lenovo-Hotline vertelefoniert hatte. Das Gerät wurde also repariert und ich dachte mir dabei, dass niemand so blöde sein kann, auf Grundlange des damaligen Wissensstandes wieder fehlerhafte Chips zu verlöten.

 

Falsch gedacht. Ich war blöde zu glauben, man hätte mir als Wiedergutmachung einen Chip von nach dem August 2008 gegönnt. Vor zwei Wochen öffnete ich mein TP, um die WLP zu erneueren, nachdem die Temperaturen in Tiberium Wars, einem Spiel, das die Graka eigentlich butterweich darstellen kann, die 90 Grad Marke mit einer Lüftereinstellung von 5000 Umdrehungen geknackt hatte. Mit Furmark traue ich mich gar nicht, meine Karte zu testen. Ich weiß, es ist ein Businessgerät und zum Spielen nicht geeignet. Aber ich spiele mit dem Gerät eigentlich so gut wie nie und trotzdem nutzt sich die Gpu dermaßen ab. Außerdem bezahle ich für Ware und erwarte auch, dass sie die Leistung bringt. Zudem handelt es sich ja nicht um ein Aldinotebook. 

 

Nun hob ich den Kühler ab und es offenbarte sich mir der Nvidia Chip. Im Thinkwiki sah ich nach, was es mit den eigravierten Zahlen auf sich hatte. Ich war geschockt, denn die 07 unter ia von Nvidia gab mir dann die Gewissheit, dass wieder ein fehlerhafter G84 Chip verlötet worden war.

 

Ich habe durchaus Verständnis dafür, dass einmal fehlerhafte Modeleigenheiten bei einer TP Serie auftreten können. Das gab es schon immer. Was ich allerdings nicht akzeptiere, ist die Art und Weise, wie mit den Kunden umgegangen wird. Man muss nicht nur in Kauf nehmen, ein fehlerhaftes Gerät im Höchstpreissegment gekauft zu haben, und es sind alle Geräte mit diesem Chip fehlerhaft, früher oder später, man wird sogar nach einer vermeintlich lobenswerten Reparatur mit einem instandgesetzten Mainboard abgespeiß nach zähem Ringen darum, überhaupt eine Reparatur gewährt zu bekommen. Der blöde Kunde wird es ja nicht merken, der kennt sich ja nicht aus. 

 

Thinkpads hatten mal den Ruf, mindestens ein Jahrzent zu funktionieren. Bei meinen alten Thinkpads ist dies der Fall. Die Ati Gpu meines R51 wird nicht einmal gekühlt und funktioniert immer noch tadellos. Ich bin mir nach meinen Erfahrungen nicht sicher, ob ich nochmal eine Workstation von Lenovo kaufen werden, sehr schade. Wir sind auch hier, bei den Workstations,  schon im Consumersegment angelangt.

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waldilein
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Betreff: nVidia Bug T61 und R61 - warum werden europäische Kunden abgewiesen?

Bei mir auch, ein langer Biep und 2 kurze. Lenovo wusste genau, dass es damit zu Problemen kommt. Vielleicht haben die aber von Nvidia Geld bekommen, um nicht alle Geräte zurückrufen zu müssen. Man wollte das wohl aussitzen. Für mich kommt Lenovo nicht mehr in Frage. Nach IBM hat die Qualität sowieso derart nachgelassen, dass man um Lenovo einen Bogen machen sollte.